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Okulare
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Typ
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Brennweite in mm
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Gesichtsfeld in °
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TS Plössl 40 (1,25")
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40
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42
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TS Super Plössl 12 (1,25")
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12
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52
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TS SWM 9 (1,25")
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9
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66
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TS WA 32 (2")
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32
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67
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TS RK 26 (2")
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26
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55
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Celestron SMA 25 WA (1,25")
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25
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50
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Baader Hyperion 17 (1,25")
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17
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68
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Meade Super Plössl 40 (1,25")
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40
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44
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Meade Super Plössl 32 (1,25")
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32
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52
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Meade Super Plössl 26 (1,25")
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26
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52
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Meade Super Plössl 20 (1,25")
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20
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52
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Meade Super Plössl 15 (1,25")
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15
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52
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Meade Super Plössl 12.4 (1,25")
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12,4
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52
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Meade Super Plössl 9.7 (1,25")
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9,7
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52
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Meade Super Plössl 6.4 (1,25")
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6,4
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52
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Ohne Okulare ist eine Beobachtung mit dem Teleskop natürlich nicht möglich. Meine Meade Super Plössls sind
eigentlich Allroundokulare und fast an jedem Teleskop gut einsetzbar. Beim Kauf meines LXD55 habe ich die
Okulare, mitsamt Koffer, günstig erstanden.
Am häufigsten benutze ich die Meade Plössls an meinem Schmidt-Newton. Davon sind die Okulare mit den
Brennweiten 32 mm, 26 mm und 20 mm am häufigsten im Gebrauch.
Mit dem Meade Plössl 40mm besitze ich noch ein weiteres Plössl von TS mit derselben Brennweite. Dieses war
mein erstes 1 1/4 Zoll Okular und ich benutzte es ziemlich häufig an meinem alten f/6 Kaufhaus-Newton
(welches selber nur 1 Zöller als Lieferumfang besaß). Jetzt benutze ich es eher selten (vorrangig am Lidl),
obwohl ich der Meinung bin, dass das TS von der Abbildung sogar noch etwas besser ist als das von
Meade.
Das 12 mm Super Plössl von TS bekam ich mit meinem 8 Zoll Dobson dazu und habe es bis zur meiner
Anschaffung des 9 mm TS SWA sehr oft benutzt.
Die zwei Zoll Okulare in meinem Sortiment benutze ich nur an meinem 8" Dobson. Das TS WA 32mm mit 67°
Gesichtsfeld ist dabei das Aufsuchokular schlechthin und natürlich die erste Wahl für ausgedehnte Nebel und
Sternhaufen. Es war im Lieferumfang meines 8 Zöllers dabei. Das 25 mm Kellner (2") ist übrigens auch sehr
gut für Deep-Sky geeignet, weil es nahezu farbrein ist. An Sternhaufen und großen Galaxien macht es sich
besonders gut.
Das 25 mm Celestron SMA ist ein Okular vom Typ Kellner und das Standardokular für meinen Lidl. Ich benutze
es aber auch sehr gern für den Schmidt-Newton, besonders auf Teleskoptreffen.

Ich habe das Okular zusätzlich mit einer
umklappbaren Gummiaugenmuschel ausgestattet.
Mein neustes Okular im Sortiment ist das 9 mm TS WA. Dank des großen Gesichtsfeldes und der geringen
Brennweite, ist es ein sehr schönes Deep Sky Okular für hohe Vergrößerungen. Auch an Planeten macht es sich
sehr gut.
Mein absolutes Lieblingsokular ist aber das 17 mm Baader Hyperion und auch an meinem Schmidt-Newton gut
einsetzbar. Für kleinere Sternhaufen und Galaxien, sowie große Planetarische Nebel ist es besonders gut
geeignet.
Eine Barlowlinse (Meade 1 1/4 Zoll 2fach) darf in meinem Sortiment natürlich auch nicht fehlen und ersetzt
so manches kurbrennweitige Plössl.
Nebelfilter für Diffuse und Planetarische Nebel
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Astronomik UHC (1.25")
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Astronomik O-III (1.25")
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TS O-III (2")
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Obwohl ich an einem sehr dunklen Standort mit durschschnittlich 6,6 mag Grenzgröße beobachte, sind
Nebelfilter in meinem Okularkoffer nicht mehr wegzudenken. Die Kontraststeigerung bei Emissions- und
Planetarischen Nebeln ist enorm. Bei leicht oder stark lichtverschmutzten Himmel, entscheidet ein
Nebelfilter oft über Erfolg oder Misserfolg einer Nebelbeobachtung.
Ein Aha-Erlebnis ist sicherlich, wenn man zum ersten mal den Cirrus-Nebel im Schwan, den Überrest einer
Supernovaexplosion vor 10.000 Jahren, beobachtet: Schon an einem dunklen Standort ist dieses Objekt (auch
ohne Filter) im Teleskop erkennbar. Wohnt man allerdings in bzw. am Rande einer Stadt, ertrinkt der Nebel
im Streulicht. Ein Nebelfilter filtert hier nun die "schädlichen" Emissionslinien der Straßen- und
Umgebungsbeleuchtung heraus und lässt nur die Linien passieren, in denen die Objekte bevorzugt strahlen.
Durch die damit verbundene Kontraststeigerung, erscheint erst jetzt das Objekt im Okular!
UHC Filter sind eigentlich Allrounder für H-II Regionen und Planetarische Nebel und dunkeln den
Himmelshintergrund nicht so stark ab wie ein O-III Filter. Außerdem lässt es noch die H-Alpha (656 nm) und
H-Beta Strahlung (486 nm) der Emissionsnebel passieren. Besonders für kleinere (z.B. bei meinem Lidl-Scope)
und mittelgroßen Teleskopöffnungen (8 Zoll Dobson) ist der Filter sehr gut geeignet.
O-III Filter gehören wie die UHC ebenfalls zur Klasse der Schmalbandfilter. Sie lassen nur das Licht der
O-III Linie (496 nm und 501 nm) passieren und sind deshalb besonders für Planetarische Nebel und
Supernovaüberreste geeignet, die dieses Licht bevorzugt emittieren. Auch an einigen H-II Regionen, lässt
sich der Filter erfolgreich einsetzen. Durch die hohe Filterwirkung werden die Strukturen der Nebel noch
deutlicher herausgebildet als beim UHC. Ab einer Teleskopöffnung von 6 Zoll, sind diese Filter sehr gut
geeignet.
Nebelfilter zeigen allerdings bei Reflexionsnebel, Galaxien und Sternhaufen keinerlei Kontraststeigerung
und beeinträchtigen in diesem Fall eher die Beobachtung. In diesem Fall wäre z.B. ein Breitbandfilter bzw.
ein dunklerer Standort erforderlich.
Farbfilter für Planeten
Oft erscheint der Mond viel zu hell im Teleskop. Man kann deshalb sehr gut einen Mondfilter verwenden. Wenn
man das Flaschengrün des Mondes nicht mehr ertragen kann, kann man auf einen Grau- bzw. Polarisationsfilter
zurückgreifen.

Die Farbfilter steigern den Kontrast an Planeten. Je nach Farbe des Filters und Teleskopöffnung werden
Oberflächenmerkmale wie Albedostrukturen auf dem Mars oder atmosphärische Erscheinungen bei Gasplaneten im
Kontrast erhöht und auffälliger erkennbar.
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Gelb
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Kontrastanhebung am Mond und Oberflächendetails und Wolken am Mars, Atmosphärenstrukturen am Jupiter
z.B. GRF, gut geeignet für Doppelsternbeobachtung am Refraktor
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Rot
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hoher Kontrast am Mond, Beobachtung der Mars Polkappen, für Venusbeobachtungen am Tag
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Blau
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Kontrastverstärkung in den Bändern von Jupiter und Saturn, Oberflächendetails am Mars, dunklere
Wolken in der Venusatmosphäre, Kontrastverstärkung am Mond, Kontrastfilter für den Gasschweif der
Kometen
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Grün
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universeller Kontrastfilter - starke Kontraststeigerung beim Mond, sehr guter Filter für den GRF,
Kontrastanhebung bei rötlichen Strukturen des Jupiter und weiße Flecken in der Saturnatmosphäre
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Grau
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farbneutralen Helligkeitsdämpfung, Steigerung des Kontrastes
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Mondfilter
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Helligkeitsdämpfung und geringe Kontraststeigerung beim Mond
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Sonnenfilter

Um die Sonne gefahrlos beobachten zu können, benötigt
man einen geeigneten Sonnenfilter, den man vor das Objektiv des Teleskops befestigen kann. Im
astronomischen Fachhandel gibt es dafür passende Glassonnenfilter oder gefasste Filter aus
Baader-Sonnenfilterfolie, die aber entsprechend Geld kosten. Am billigsten ist es aber, sich einen eigenen
Filter aus einem Bogen Sonnenfilterfolie zu basteln. Nur etwas Pappe, Lineal, Zirkel, Schere, Bleistift,
Kleber und doppelseitiges Klebeband sind dafür nötig.
Zu diesem Zweck habe ich 3,5 cm breite Pappstreifen ausgeschnitten und überlappend um die Taukappe des
Teleskops geklebt, bis ein rund 0,5 cm dicker und stabiler Ring entsteht. Der Ring darf dabei nicht zu
straff sitzen, damit man den Filter nachher wieder leicht rauf und runter schieben kann. Anschließend
werden zwei Kreise aus Pappe im Durchmesser des Rings zugeschnitten. Beide Kartons enthalten zentrisch ein
gleichgroßes rundes Loch - die der freien Öffnung des Teleskops entspricht. Diese dienen als Fassung für
die Filterfolie. Auf der Innenseite wird gleichmäßig doppelseitiges Klebeband geklebt und einer der Ringe
auf die Folie gelegt. Danach klebt man den zweiten Ring von oben auf die Folie, so dass diese nun sauber
gefasst ist. Anschließend wird dieses Teil auf den Tubusring verklebt.
Sucher & Finder

Für
mein Meade LXD55 10" SN besitze ich zum regulären 6x30 Sucher (der mittlerweile durch einen GSO 6x30 Sucher
ausgetauscht wurde) auch noch einen optisch deutlich hochwertigen TS 8x50 Winkelsucher. Er wird auf eine
der Rohrschellen montiert und dient vorrangig zum Starhopping.
Um besser Peilen zu können, habe ich mir im Jahr 2008 noch einen Rigel Quickfinder besorgt, der deutlich
leichter und nicht so tauanfällig als ein Telrad ist. Auf einer Glasscheibe werden zwei rote Ringe
projiziert, wobei der äußere Ring ungefähr dem Gesichtsfeld eines 8x50 Suchers entspricht. Zusätzlich zum
Kauf erhielt ich zwei Basen, so dass ich den Quickfinder auf meinem 8" Dobson und auf dem Schmidt-Newton
adaptieren kann.
Justage

Newton-Teleskope müssen regelmäßig justiert werden, um das volle
Potential des Teleskops ausspielen zu können. Besonders beim Transport zum Beobachtungsstandort wird evtl.
eine kleine Justage des Hauptspiegels fällig, die bei mir allerdings nur einige Minuten dauert.
Unten ist ein Chesire erkennbar, mit dessen Hilfe man auch den Fangspiegel des Newton korrekt zum
Okularauszug ausrichten kann, was mit Hilfe des Justierlasers nicht möglich ist. In der Regel lässt sich
damit sehr präzise ein Newton justieren. In der Dunkelheit ist es aber besser, einen Laser zu verwenden.
Den oberen Laser verwende ich vorrangig zur Justage meines Dobsons, der durch die große Auflagefläche und
aufgrund seiner Länge sehr gut im Okularauszug fixiert werden kann, ohne ihn zu verkippen. In der Mitte
befindet sich ein Laser mit Schrägeinblick, den ich für den Schmidt-Newton verwende.
Mehr zur Justage von Newton-Teleskopen auf den Internetseiten von
Pteng und
Uwe Pilz...
Reinigung

Zur
Reinigung meiner Okulare verwende ich verschiedene Utensilien. Ein starker Blasebalg entfernt kontaktlos
vor allem lockeren Staub auf den Linsen. Etwas anhaftender Staub kann dann mit dem Pinsel eines Lenspens
gut entfernt werden. Fett von Wimpern, Fingerabdrücke und vor allem etwas gröberer Schmutz, der nicht mit
dem Blasebalg oder Pinsel entfernt werden kann, wird mit einem sauberen Microfasertuch und Isopropanol bzw.
Baader Optical Wonder beseitigt.
Den Lenspen gibt es übrigens in verschiedenen Ausführungen. Zur Not eignet sich auch das Filzpad des
Lenspen für die Reinigung der augenseitigen Linse am Okular sehr gut.
Lampen

Um
die Dunkeladaption der Augen nicht zu gefährden, sollte man grundsätzlich rotes Licht bei der Beobachtung
verwenden. Besonders bei Teleskoptreffen ist weißes Licht nicht gern gesehen.
Die blaue Bahnlampe, die ich mal von Uwe geschenkt bekommen habe, besitzt schon eine rote Folie, die
vorgeschoben werden kann. Sie dient vorrangig als Kofferlicht. Die schwarze Mini-Maglite habe ich im Laden
schon mit einem zusätzlichen Rotfilter erworben. Die rote LED-Beobachterlampe ist vom Stromverbrauch her
besonders sparsam und vor allem dimmbar. Die rote LED-Kopflampe benutze ich unter anderem während des Auf-
und Abbaus.
Beobachtungsliteratur

Draußen
auf dem Feld kommt man nicht ohne die passende astronomische Literatur aus. Zum einen ist das der
"Karkoschka" (Atlas für Himmelsbeobachter), der Aufsuchkarten zu den 250 hellsten Deep Sky-Objekten des
Himemls enthält. Als Anregung für neue Beobachtungsziele benutze ich außerdem noch den "Pocket Sky Atlas",
der vom Aufbau ähnliche Karten wie der "Sky Atlas 2000.0" enthält aber deutlich bequemer zu handhaben ist.
Für die Mondbeobachtung hat sich der "Kleine Mondatlas" etabliert.
Seit einiger Zeit drucke ich mir keine Aufsuchkarten mehr aus. Als Ersatz für die Karten dient mein alter
Palm Tungsten E2. Darauf sind das "Palm Planetarium" und "Astromist" installiert, die Sterne bis 12 mag
darstellen könne und sich demzufolge auch für das Starhopping eignen. Um das ziemlich helle Display zu
dimmen und die Dunkeadaption nicht zu gefährden nutze ich die kostenlose Software "BrightFX" und "2Red".
Sky Quality Meter (SQM-L)

Um die Qualität des Nachthimmels
abschätzen zu können, bin ich seit neustem (August 2010) Besitzer eines Sky Quality Meters. Ein
lichtempfindlicher Sensor misst dabei die Helligkeit des Himmelshintergrundes. Zusätzlich besitzt das SQM
eine Linse, um damit einen enger begrenzten Raumwinkel abzudecken und einen genaueren Wert zu erhalten, als
bei einem SQM ohne Linse. Der ermittelte Wert wird in Magnituden pro Quadratbogensekunden angegeben und
lässt, fern von subjektiven Einflüssen des Beobachters, Rückschlüsse auf die Qualität des Nachthimmels zu.
Damit lässt sich auch sehr leicht fortschreitende Lichtverschmutzung dokumentieren.
Weil ich drei recht unterschiedliche Teleskope besitze, habe ich mein Zubehör auch über drei verschiedene
Behältnisse verteilt. Das ist deshalb von Vorteil, weil zum Beispiel der Autostar und die Kabel des LXD55
bei einer Beobachtung mit meinem 8 Zoll GSO Dobson nicht notwendig sind. Man erspart sich auch weniger
Schlepperei, wenn jedes Teleskop seinen eigene Koffer besitzt. Aus diesem Grund ist eine Beobachtungsnacht
mit dem LXD55 auch aufwändiger, weil einfach mehr Material transportiert werden muss - vom anschließenden
Aufbau des Teleskop ganz zu schweigen.

Das Ideale wäre sicherlich den ganzen Kram einfach in einen Koffer zu packen, ich habe allerdings
noch nicht den passenden gefunden...

Für meinen Dobson habe ich deshalb einen extra Beobachterkoffer eingerichtet, der aus den Utensilien- und
Okularkoffern individuell zusammengestellt werden muss. Hier ist also eine kleine Auflistung meiner
Beobachterutensilien.
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Utensilien
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Zubehör
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Okulare
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Beobachtung mit dem LXD55 10 Zoll Schmidt Newton
Utensilienkoffer
- Aufsuchkarten, drehbare Mini-Sternkarte und Bücher (Karkoschka, Pocket Sky Atlas, Mondatlas)
- Autostar mit Verbindungskabel, Netzkabel (Power Station als externe Stromversorgung)
- Stromkabel und 12V Anschlusskabel für Taukappe
- Kompass, Diktiergerät, Palm Tungsten E2 mit Astronomiesoftware (Palm Planetarium, Astromist)
- Lasercollimator (ICS Lasercolli, Colli mit Schrägeinblick), Chesire
- Rigel Quickfinder
- Sky Quality Meter (SQM-L)
- Prismenschiene für DSLR
- Bahnlampe mit Rotlichtfilter, Mini MagLite (mit Rotfilter), rote LED-Beobachterlampe, rote
LED-Stirnlampe,
LED-Lenser
- Ersatzsicherung für Autostarkabel, 2 Ersatzbatterien (AA), 3x LR44 Ersatzknopfzellen (für Polsucher),
1 x CR 2032 (für Rigel Quickfinder), 9 Volt Blockbatterie, Flachbatterie
- Werkzeug (Schraubendreher, Sechskantschlüssel)
- Schreib- und Zeichenutensilien, Klemmbrett, Beobachtungsprotokolle
- Hama Lenspen (2 Größen), Mikrofasertuch, Blasebalg
- Augenklappe
Zubehörkoffer
- 8x50 TS Winkelsucher
- Astronomik UHC + O-III Filter (1.25 Zoll)
- Farbfilter (Rot, Grün, Blau, Gelb, Grau), Mondfilter (1.25 Zoll)
- Meade 2x Barlowlinse
- Baader Hyperion 17mm
- Zenitspiegel (für Lidlscope als Platzhalter)
Okularkoffer
- Meade Super Plössl: 40mm, 32mm, 26mm, 20mm, 15mm, 12.4mm, 9.7mm, 6.4mm
- TS Super Plössl 12mm
- TS SWM 9mm
- Celestrom SMA 25mm
Außerdem werden zur Beobachtung mitgenommen:
- LXD55 Montierung, Berlebach Holzstativ
- Gegengewichtsstange & Gegengewichte, Rohrschellen & Prismenschiene, Schwingungsdämpfer
(optional)
- Aluminium-Klapptisch (optional - zur Not machts auch der Kofferraum oder die Motorhaube

)
- Beobachterstuhl (Bügelstuhl), kleiner Dreibeinhocker
- externe Stromversorgung (Powerstation) - das Batteriepack für den Autostar lass ich zu Hause

- flexible und beheizbare Taukappe für den Schmidt-Newton, Taukappe für den Sucher
Beobachtung mit dem 8 Zoll GSO Dobson
Beobachterkoffer
- 8x50 Sucher
- 2 Zoll Okulare: TS WA 32mm, TS RK 25mm
- 1.25 Zoll Okulare: Baader Hyperion 17mm, Meade Super Plössl 20mm, TS Super Plössl 12mm, TS SWA 9mm
- Meade 2x Barlowlinse
- Astronomik UHC + O-III Filter (1.25"), 2" TS O-III Filter
- Farbfilter (Rot, Grün, Blau, Gelb, Grau), Mondfilter
- Aufsuchkarten und Bücher (Atlas für Himmelsbeobachter [Karkoschka], Pocket Sky Atlas, Mondatlas)
- Mini MagLite (mit Rotfilter), rote LED-Beobachterlampe, LED-Lenser
- 2 Ersatzbatterien (AA), CR 2032 Ersatzbatterie, Schraubendreher
- Schreib- und Zeichenutensilien, Klemmbrett, Beobachtungsprotokolle
- Hama Lenspen (2 Größen), Mikrofasertuch
- Augenklappe
Hilfskoffer
(in diesem Fall kleiner Werkzeugkoffer, der auch für das Lidlscope Verwendung findet)
- Rigel Quickfinder
- Sky Quality Meter (SQM-L)
- ICS Lasercolli
- Diktiergerät
- Bahnlampe mit Rotlichtfilter, weiße/rote LED-Stirnlampe
- Aquarienmagnete
- Stromversorgung für Spiegellüftung
- Taukappe für 8x50 Sucher
- Blasebalg
Außerdem werden zur Beobachtung mitgenommen:
- Rockerbox
- Aluminium Klapptisch (optional)
- Beobachterstuhl
- Power Station, 12V Föhn (optional bei kalten und feuchten Nächten)
- Palm Tungsten E2 mit Atronomiesoftware
Beobachtung mit dem Bresser Skylux 70
Beobachterkoffer
(kleiner Werkzeugkoffer)
- Okulare: TS Plössl 40mm, Celestron SMA 25mm, Meade Super Plössl 20mm, TS Super Plössl 12mm, Meade
Super Plössl 9.7mm
- Mondfilter (optional)
- Zenitspiegel
- Mini MagLite (mit Rotfilter), rote LED-Beobachterlampe, rote/weiße LED-Kopflampe
- Sky Quality Meter (SQM-L)
- Atlas für Himmelsbeobachter
- Schreib und Zeichenutensilien, Klemmbrett und Beobachtungsprotokolle
Außerdem werden zur Beobachtung mitgenommen:
- Montierung inklusive Aluminiumstativ
- Mini-Klapptisch
- Beobachterstuhl
- Palm Tungsten E2 mit Astronomiesoftware
zur Berechnung verschiedener Teleskop-Parameter
- Öffnungsverhältnis des Teleskops f
Brennweite: F (in mm)
Objektivdurchmesser: d (in mm)
f=F/d
Brennweite (Teleskop): F (in mm)
Brennweite (Okulars): f (in mm)
V=F/f
- Austrittspupille Ap (in mm)
Objektivdurchmesser: d (in mm)
Vergrößerung: V
Ap=d/V
- tatsächliches Gesichtsfeld des Okulars TG (in °)
scheinbares Gesichtsfeld (Okular): SG (in °)
Vergrößerung: V
TG=SG/V
- Auflösungsvermögen des Teleskops A (in ")
Objektivdurchmesser: d (in cm)
13,8" [Rayleigh] / 11,5" [Sparrows]
A=13,8"/d [R] oder A=11,5"/d [S]
- Maximalbrennweite des Okulars fmax (in mm)
Brennweite (Teleskop): F (in mm)
Mindestvergrößerung: Vmin
fmax=F/Vmin
Objektivdurchmesser: d (in mm)
Durchmesser (Austrittspupille): Ap (in mm)
Vmin=d/Ap
(Je nach Lebensalter verändert sich die Größe der Augenpupille. Ein
typischer Durchschnittswert ist 6 bis 7mm....)
Objektivdurchmesser: d (in mm)
in der Regel: Vmax = 2*d
(Die Maximalvergrößerung hängt entscheidend vom Seeing und von der
optischen Qualität des Teleskops ab.)
- wahres Gesichtsfeld (Fernglas) WG (in °)
Sehfeld des Fernglases (in m auf 1000m): SF (in m)
17,45m ~ 1°
WG = SF/17,45m
- Dämmerungszahl (Fernglas) D
Objektivdurchmesser: d (in mm)
Vergrößerung: V
D = SQRT(V*d)
Objektivdurchmesser: d (in mm)
Vergrößerung: V
L = (d/V)^2